Vorstand

Christian Volkan (Obmann)

Wenn ich mich nicht gerade mit Whiskey oder Fotografie beschäftige, gehe ich meinem Beruf als Bankangestellter nach. Die Fotografie bietet mir einen guten Ausgleich zum alltäglichen Streß. Auf der Suche nach Motiven gibt es (zumeist) kein Hetzen, man muss sich die notwendige Zeit nehmen. Der Faktor Zeit ist auch eine elementare Gemeinsamkeit von Fotografie und Whiskey und ist ein großer Teil der Faszination Whiskey. Die Vorstellung, dass auch in Zeiten wie diesen, ein 30jähriger Malt eben seine 30 Jahre Zeit braucht und bekommt, zeugt von der ursprünglichen Ehrlichkeit die hier noch vorhanden ist. Zum Glück gibt es keine Möglichkeit, einen ausgezeichneten Whiskey mit einer Lagerzeit von Tagen oder Wochen herzustellen. Meine Leidenschaft für die Fotografie begann bereits während der Schulzeit, nachdem ich zur Firmung meine erste Kompaktkamera geschenkt bekommen habe. Wirklich intensiv setze ich mich seit ca. 10 Jahren mit der Thematik auseinander, nicht zuletzt auch unter den erfahrenen Anweisungen meines Schwiegervaters Walter Gross, der mir doch ein paar Jahre an Erfahrung voraus hat. Ich fotografiere seit jeher mit einer Nikon, dzt. eine Nikon D80. Dem Lebenswasser Whiskey habe ich mich seit 8 Jahren verschrieben, als ich gemeinsam mit meinem Schwiegervater eine Flasche Jack Daniels Single Barrel verkostet habe. Somit lag es dann auch nahe, gemeinsam mit meinem besten Freund seit Kindergartenzeiten Gerald Holl und meinem Schwiegervater Walter Gross, unsere gemeinsamen Interessen im „Foto- und Whiskeyclub“ zu vereinen. Mein hochprozentiger Favorit (natürlich neben vielen anderen großartigen Malts!) ist der Midleton very rare (Irish Blend). In letzter Zeit haben sich in unseren Beständen auch einige schottische cask strength Whiskeys eingefunden, welche absolut zu empfehlen sind. In diesem Sinne wünsche ich euch allen: Sláinte und Gut Licht!

 

Walter Gross (Kassier)

gross_kleinSeit meinem 14. Lebensjahr interessiere ich mich für die Astronomie. Mit 16 bekam ich von meinem Vater seine Kamera geschenkt – es war eine Voigtländer Vito. Damit war es mir möglich einfachste Himmelsaufnahmen zu machen. Bei einer Skandinavienreise mit dem Kirchenchor Rosenau gab mir ein Mitreisender interessante Fototips – und der wertvollste war „Wenn du das Zusammenspiel von Blende und Zeit verstehst, wird auch das Foto gelingen“. Das war vor über 40 Jahren. Jetzt kann man mit Hilfe der Digitalfotografie unbegrenzt Fotos schießen – aber wirklich verstehen, wie das Bild zustande kommt, tun die wenigsten. Deshalb möchten wir mit unseren Erfahrungen dieses Wissen an Interessierte weitergeben. Mein früherer Chef hat mir zum 40. Geburtstag einen Jack Daniels Single Barrel geschenkt – bis dahin habe ich ab und zu Cognac getrunken – und das war die „Einstiegsdroge“ zum Whiskey. Wie Christian oben beschreibt habe ich Ihn auch mit diesem Whiskey „verführt“ und das sein Freund Gerald sich auch für Fotografie und Whiskey interessiert, ist einfach genial. Das Fotografie- und Whiskeyglück wurde perfekt, als die jüngere Tochter mir Ihren Freund und Lebensgefährten (und hoffentlich ebenfalls bald Schwiegersohn) Günther vorstellte und er ebenfalls diesen beiden Hobbys frönt. Sorgen macht mir nur, wenn ich tagsüber arbeite und zu Hause mein Whiskeybestand schwindet, denn auch meine Frau Ursula hat nichts gegen einen guten Schluck einzuwenden.

 

Gerald Holl (Schriftführer)

holl_kleinHauptberuflich bin ich in der IT-Branche tätig, doch schon zu Kindheitstagen hat mich die Fotografie fasziniert. Angefangen hat alles mit einer kleinen Kompaktkamera in den 1990er Jahren. Mein Interesse galt damals wie heute der Natur- und Landschaftsfotografie. Obwohl ich damals noch ziemlich ungeübt war, konnte ich dennoch ein paar gute Fotos machen. Nach einer mehrjährigen Pause kaufte ich mir im Jahr 2000 eine analoge Spiegelreflex. Überrascht von den vielen Möglichkeiten und den technischen Features besorgte ich mir zuerst mal ein Buch über Fotografie von John Hedgecoe. Mit Geduld und viel Experimentierfreude gelangen mir dann die ersten aussagekräftigen und herzeigbaren Schnappschüsse. Doch die Experimentierfreude mit der analogen Kamera wurde etwas kostspielig und so beschloss ich, mir eine digitale Spiegelreflex anzuschaffen. Mit der schier unendlichen Anzahl an Fotos konnte jedes noch so unscheinbare Motiv eingefangen werden. In letzter Zeit beschäftige ich mich neben der Natur- und Landschaftsfotografie auch mit Portrait und Tieraufnahmen. Die Fotografie ist für mich ein Werkzeug um meine Fantasie und Kreativität in der Welt um mich herum auszuleben.

 

Der Vorstand bei der Arbeit 

Vorstand